INGESIC GmbH

Verfahrenstechnische Automatisierung

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 Tunnelbeleuchtung  
 Straßenbeleuchtung 
   
   

Besondere Ausführungen eines Sensors:

A) Ausführung mit Heizung
Normalerweise wird jeder Sensor ohne Heizung ausgeführt, da der hermetische Abschluß des Gehäuses zusammen mit der Gasfüllung eine innere Betauung, insbesondere der Optik verhindert.
Nur bei Betrieb in Klimazonen mit stark wechselnden Tagestemperaturen bei winterlichen Verhältnissen (z.B. Sprühregen, Schneetreiben mit anschließend starkem Temperaturabfall) ist eine Beheizung des Optikrohres als Zusatzausstattung sinnvoll und möglich (im Inneren des Sensorkastens).
Bei Temperaturen unter +6ºC heizt ein Widerstandsflächenheizer auf dem Optikrohr (mit Isolation zum Innenbereich) dieses mit 5 (eventuell 10) Watt geregelt auf, sodaß diese Wärme zum Optikfenster kriecht, das ja als einziges Teil der Optik eine Verbindung zur Umgebung hat. Dadurch wird ein eventueller Belag auf dem Optikfenster allmählich abgetaut.
Der Heizkreis wird mit 24V= über zwei zusätzliche Adern des Zuleitungskabels von einem separaten Abgang der normalen 24V= Steuerungsstromversorgung gespeist (0,5A).
Diese Heizung wird nur bei Außensensoren ausgeführt.

B) Ausführung mit Hilfsspannung 230V~
Diese Variante hat die gleiche technische Ausstattung und die gleichen Eigenschaften wie die normale Ausführung (mit Entnahme der Hilfsenergie aus dem 4-20 mA-Messkreis).
Sie ist nur als Ersatz für alte Sensoren anderer Fabrikate vorgesehen, wenn jede Ergänzung der Steuerung (durch neue Einspeisung des 4-20mA-Meßkreises zur Steuerung hin) vermieden werden soll.
Neben dem Kabel für den Meßkreis wird ein separates Kabel zur 230V~Versorgung des im Sensor eingebauten Sicherheitstransformators benötigt, welches durch eine zweite Kabelverschraubung in den Klemmenkasten eingeführt wird (ausgestattet mit 2 x Pg16). Das Nutzsignal 4-20mA kommt hier als aktives Signal aus dem Sensor.
Diese Sonderausführung ist nur bei Außensensoren vorgesehen.

C) Temperaturkompensation des Dunkelstromes
Bei großer Verstärkung des analogen Ausgangssignales der Fotodiode macht sich mit steigender Temperatur eine Stromerhöhung ihres Nutzsignales bemerkbar, das würde ohne interne Kompensation zu einer Verfälschung des Meßwertes führen.
Diese Kompensation kann bei Meßbereichen für den Innensensor notwendig sein, wenn größere Veränderungen der Umgebungstemperatur zu erwarten sind (gegenüber dem normalen Schwankungsbereich in Tunneln von -10ºC bis +20ºC). Oder wenn der Meßbereich mit seinem Endausschlag extrem niedrig ist (z.B. bei Sondermeßbereich 0-10cd/m² für Innensensoren).

D) Eingeschränktes Meßfeld bei Außensensoren
Normalerweise beträgt der Raumwinkel des Außensensor ±10º.
Eine verminderte Empfindlichkeit im oberen Meßfeld reduziert den Einfluß des blendenden Sonnenlichtes, welches direkt über das Portal strahlt, auf das Meßsignal.
Ohne diese Empfindlichkeitsverringerung wird der Meßwert häufig (bei entsprechender Sonnenposition) über den üblichen Grenzwert des Meßbereiches von 10 000 cd/m² hinausgetrieben, was in der Regel eine Störungsmeldung zur Folge hat.
Entsprechende Kurven der Meßempfindlichkeit in Abhängigkeit von der Winkelabweichung zur optischen Achse sind verfügbar.